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SPD Maulburg

Gestaltung Arbeitsabläufe im Zentralklinikum

Kreistagsfraktion

Gestaltung der erforderlichen Arbeitsabläufe im Zentralklinikum in Lörrach und insbesondere hierbei in der Notfallaufnahme

 

Sehr geehrte Frau Landrätin,

in den letzten Wochen und Monaten haben auch die Politik zahlreiche Meldungen erreicht, in denen eine kritische Öffentlichkeit Fragen nach der exakten Ablaufplanung bei der Notfallaufnahme des Kreisklinikums stellen. In der Corona-Pandemie haben sich ins-besondere auch Fragen bezüglich der Testung ergeben, die erfreulicherweise zu An-passungen der Test-Strategie geführt haben. Wir gehen nach dem Bericht im Verwaltungs-ausschuss in öffentlicher Sitzung aus, dass dieses neue Testregime zwischenzeitlich den bestehenden Erfordernissen eines akuten Gesundheitsschutzes von Mitarbeiter*innen und Patient*innen Rechnung trägt. 

Gleichwohl möchten wir betonen, dass wir eine grundsätzliche Betrachtung der Notfall-aufnahmen, 

  1. für den aktuellen Zeitraum bis zur Eröffnung des Zentralklinikums in den vorhandenen Raumstrukturen und
  2. nach Eröffnung des Zentralklinikums,

für erforderlich halten. 

Es geht hierbei um die bestmögliche Organisation einzelner Arbeitsabläufe, dem Controlling in der Patientenaufnahme und der ggf. anzupassenden Personalplanung in der Patientenaufnahme, ggf. auch durch eine Aufwertung in der Führungsstruktur. In einer externen Untersuchung sehen wir den Vorteil, dass bestimmte Abläufe schon jetzt auf künftige Strukturen des Zentralklinikums angepasst werden können. Wegen der immer wieder auftretenden Klagen können wir mit einer Optimierung der Arbeitsabläufe nicht bis zum Umzug in das Zentralklinikum (voraussichtlich im Jahre 2025) warten. 

In zweiter Linie hielten wir es für überlegenswert, in der Post-Corona-Zeit die Ablaufplanung insgesamt für das neue Zentralklinikum, ggf. mit externer Unterstützung, anzupassen. Die allgemeinen wirtschaftlichen Voraussetzungen der Gesundheitsvorsorge werden sich nach unserer Einschätzung verändern. Deswegen halten wir es für angezeigt, dass auch unter der Zielsetzung eines größtmöglichen Patientenwohls künftig in der neuen Struktur organisatorisch optimal ausgerichtet werden. Der Personalrat ist in die Begutachtung der Prozessgestaltung der Notaufnahme miteinzubeziehen. 

Die hier aufgeworfenen Fragen betreffen im Wesentlichen das operative Geschäft der Kliniken GmbH. Gleichwohl sehen wir auch für den politischen Raum die Notwendigkeit, entsprechende Initiativen zu veranlassen, damit wir künftig einen vielversprechenden Klinikbetrieb für die Bürger*innen in unserem Landkreis anbieten können. Wir sehen auch in den entsprechenden Expertisen den Vorteil, dass wünschenswerte Optimierungen auch insgesamt zu einem besseren Erscheinungsbild, insbesondere dann für das neue Zentralklinikum, beitragen werden. 

Der Geschäftsführer der Kliniken GmbH, Herr Müller, erhält eine Durchschrift dieses Schreibens.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Eberhardt                                                        Prof. Dr. Bernd Martin

Fraktionsvorsitzender der SPD                                 Fraktionsvorsitzender BÜNDNIS 90/

Die Grünen

Paul Renz                                                                  Ulrich May

Fraktionsvorsitzender der CDU                                Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler

 

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