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SPD Maulburg

10.10.2022 in Kreistagsfraktion

Geplante Gebührenerhöhung der Abfallwirtschaft

 

Sehr geehrte Frau Landrätin,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

die SPD-Kreistagsfraktion wertschätzt, dass die Abfallwirtschaft des Kreises Rücklagen aus Zahlungen der Kehrichtverbrennungsanlage Basel zur Deckung der Abfallgebühren über mehrere Jahre abgeschrieben hat. Diese Rücklage ist aufgebraucht.

Nunmehr schlägt die Abfallwirtschaft vor, die Gebühren in dem Leistungsbereich um etwa

30 Prozent für die Haushalte zu erhöhen. Diese Erhöhung ist unseres Erachtens in einer Zeit, in der die privaten Haushalte durch steigende Energiekosten, durch eine außergewöhnliche Inflation und auch durch die Lebensmittelpreisentwicklung derart stark belastet werden, nicht vermittelbar.

Wir beantragen deshalb die Erhöhung der Gebühren über drei Jahre zu strecken. Wir sehen hierbei, dass 2023 die Gebühr um 15 Prozent zu erhöhen ist und in den beiden Folgejahren um jeweils zehn Prozent, die die privaten Haushalte durch die Leistungsgebühr belasten. Diese Reizung der Belastung erscheint uns für die privaten Haushalte besser verkraftbar zu sein, als der Verwaltungsvorschlag.

Unabhängig davon beantragen wir eine Leistungsüberprüfung aller Dienstleistungen der Abfallwirtschaft – verbunden auch mit einer notwendigen Prüfung der jeweiligen Kostensituation. Sollten sich aus dieser Leistungsüberprüfung weitere Entlastungsmöglichkeiten aufzeigen lassen, bitten wir um erneute Vorlage der Gebührenkalkulation.

Die Fraktionsvorsitzenden der im Kreistag vertretenen Fraktionen erhalten eine Durchschrift dieses Schreibens.

 

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Eberhardt | Fraktionsvorsitzender

 

25.08.2022 in Kreistagsfraktion

Sommerpressegespräch der SPD-Kreistagsfraktion

 

Wann: Montag,29 AUgust 2022 von 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr

Ort:     79539 Lörrach, Chesterplatz 5, Restaurant "Peja"

 

17.08.2022 in Kreistagsfraktion

Notwendige Energiewende

 

Sehr geehrte Frau Landrätin,

 

in der politischen Diskussion wird aus aktuellen Gründen zurzeit die Sicherstellung der Energie- und Wärmeversorgung für die kommenden Wintermonate diskutiert. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz arbeitet mit Hochdruck an kurz- und mittelfristigen Maßnahmen zur Eindämmung des Wärme- und Energieverbrauches in Deutschland. Es ist davon auszugehen, dass wir in allen öffentlichen Bereichen unsere Bestrebungen intensivieren, insbesondere den Gasverbrauch auch kurzfristig zu subsumieren.

Neben dem Ausbau der Solar- und Windenergie erscheinen uns auch Bestrebungen wichtig, Aspekte der Biogasgewinnung in den Fokus zu rücken. Ein entsprechender Auftrag an die Abfallwirtschaft ist schon seit langem auf den Weg gebracht worden.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen wäre es der SPD-Kreistagsfraktion wichtig, den Sachstand zu erfragen, gegebenenfalls Beschleunigung in den erforderlichen Verfahren zu erwirken und auch eventuell geänderte wirtschaftliche Aspekte neu zu werten. Insbesondere aufgrund der horrend steigenden Kosten zur Energiebeschaffung müssten sich die wirtschaftlichen Voraussetzungen für den Bau von Biogasgewinnungs-Anlagen verbessern.

Ich möchte Sie hiermit bitten, diesen Punkt auf die nächste Sitzung des Umwelt- und Betriebsausschusses zu setzen und bedanke mich im Voraus für Ihre diesbezügliche Unterstützung dieses Antrages. 

Mit freundlichen Grüßen

 

Klaus Eberhardt                                                                    

Fraktionsvorsitzender                        


 

01.07.2022 in Kreistagsfraktion

SPD sieht auch Chancen bei neuer Kinikleitung.

 

Überraschend hat auch die SPD-Fraktion Kenntnis nehmen müssen von dem beruflichen Wechsel des bisherigen Klinikgeschäftsführers Armin Müller. In einer ersten Bewertung hat die Fraktion die Arbeit von Armin Müller gewürdigt: Aus der Gestaltung von drei Krankenhäusern des Kreises sei es gelungen, über Jahre hinweg ein wirtschaftlich positives Bilanzergebnis zu erzielen und gleichzeitig die Konzeption für das Zentralklinikum in einem Gebäude überzeugend auf den Weg zu bringen. Dabei sei es auch gelungen, das Elisabethen-Krankenhaus in die Zukunftsplanung einzubeziehen. 

Dennoch betrachtet die SPD die Wiederbesetzung der Geschäftsleitung auch als Chance: Mit neuem Vertrauen in Belegschaft und bei den Patienten könne es gelingen, die aktuellen Fragestellungen positiv anzugehen und einen guten Übergang des Klinikbetriebes im Zentralklinikum zu planen. Mit dem Einbezug der Mitarbeiterschaft, dem Aufbau eines kollegialen Führungsteams im Zusammenspiel mit Verwaltungsdirektor, Pflegedirektion und ärztlichem Leiter sieht die SPD die Notwendigkeit für den künftigen Betrieb des Kreiskrankenhauses ein Leitbild zu entwickeln und damit eine stärkere Bindung zum Personal und Patienten zu erzeugen. Wie in der Vergangenheit legt die SPD Wert auf ein sehr professionell geführtes Auswahlverfahren, bei der die Definition des Anforderungsprofils der künftigen Klinikleitung genügend Zeit findet. Gründlichkeit vor Schnelligkeit heißt die Devise. Gerade auch die Perspektive für das Zentralklinikum könne bei einer geschickten Teamlösung dazu führen, dass das Kreiskrankenhaus wieder einen festen Platz im Ansehen der guten gesundheitlichen Vorsorge im Landkreis Lörrach einnimmt. „Wir verfügen über hervorragend qualifiziertes Personal in unseren Krankenhäusern. Es sollte nun künftig gelingen, einen Teamgeist aufzubauen, der den enormen Anforderungen der Öffentlichkeit Rechnung trägt“, lässt sich Fraktionsvorsitzender Klaus Eberhardt zitieren. 

Klaus Eberhardt

Fraktionsvorsitzender 

 

28.04.2022 in Kreistagsfraktion

Energiewende statt Energiekrise

 

SPD bei der EWS Schönau und beim ED in Wyhlen

Energie ist derzeit ein knappes und wertvolles Gut, die privaten Haushalte spüren das und auch der Landkreis Lörrach wird für seinen Energiebedarf künftig tiefer in die Tasche greifen müssen. Der Ausbau erneuerbarer Energie und der sparsame Umgang mit Energie sind das Gebot der Stunde.

Um einen Überblick über regionale Anbieter zu erhalten, informierte sich die SPD Kreistagsfraktion vor Ort. In Schönau überzeugte das genossenschaftliche Modell und der konsequente Einsatz für erneuerbare Energien. Die beiden Sladek-Geschäftsführer gaben umfassend Auskunft und erläuterten das Geschäftsmodell. Aus kleinen, regionalen Anfängen entwickelte sich ein Unternehmen, das mittlerweile über 200 000 Haushalte bundesweit versorgt. Die EWS fördert dezentrale PV-Anlagen und investiert auch in regionale Windkraftanlagen.